Energetische Sanierung zum Ausprobieren
Wärmeverluste, U-Werte, Heizlast, Wärmepumpen-Kreislauf – hinter jeder Sanierungsentscheidung steckt Bauphysik, die sich in Texten nur schwer greifen lässt. Diese Seite erklärt die wichtigsten Zusammenhänge interaktiv: Stellen Sie Regler und Schalter selbst ein und sehen Sie live, wie Ihr Haus reagiert.
Alle Animationen laufen direkt in Ihrem Browser und ohne Anmeldung; Ihre Eingaben werden nicht an mich übertragen. Sie zeigen das vereinfachte Prinzip – die verbindlichen Werte für Förderanträge liefern die normgerechten Berechnungen im Rahmen meiner Leistungen. Über den Vollbild-Button lässt sich jede Animation groß darstellen.
Stand: 31. Juli 2026. Rechtsstand: Gebäudemodernisierungsgesetz (GModG) i. d. F. v. 23.07.2026 (BGBl. 2026 I Nr. 226), in Kraft seit 29.07.2026. Das frühere Gebäudeenergiegesetz (GEG) wurde umbenannt; Teile der Paragrafen sind neu numeriert. Weitere Änderungen treten zum 01.01.2027, 01.01.2028 und 01.01.2030 in Kraft.
Wo Ihr Haus Wärme verliert
Schalten Sie zwischen unsaniertem und saniertem Zustand um und sehen Sie, wie sich die Wärmeverluste über Dach, Außenwand, Fenster, Kellerdecke und Lüftung verteilen. Mehr dazu: Dämmung – Kosten & Förderung.
Das Ergebnis ist eine unverbindliche Orientierung und keine Förderzusage. Über die Förderfähigkeit und die Höhe entscheiden BAFA bzw. KfW im Einzelfall auf Grundlage der jeweils gültigen Richtlinie.
Wandaufbau und U-Wert
Wählen Sie Wandtyp, Dämmstoff und Dämmdicke und verfolgen Sie live, wie der U-Wert sinkt.
Wichtig zur Einordnung: Die Animation zeigt den gesetzlichen Höchstwert (0,24 W/(m²·K) für die Außenwand nach Anlage 7 des Gebäudemodernisierungsgesetz (GModG, früher GEG)). Für einen Zuschuss verlangt die Förderrichtlinie strengere Werte als das Gesetz: die Außenwand muss 0,20 W/(m²·K) erreichen, Dach und oberste Geschossdecke 0,14, Kellerdecke und Kellerwand 0,25 und neue Fenster 0,95. Die gesetzlichen Höchstwerte der Anlage 7 liegen darüber – wer nur diese einhält, erfüllt die Förderbedingungen nicht. Was für Ihr Bauteil gilt, prüfe ich vor der Antragstellung – mehr dazu: Dämmung – Kosten & Förderung.
Das Ergebnis ist eine unverbindliche Orientierung und keine Förderzusage. Über die Förderfähigkeit und die Höhe entscheiden BAFA bzw. KfW im Einzelfall auf Grundlage der jeweils gültigen Richtlinie.
So funktioniert eine Wärmepumpe
Der Kältemittel-Kreislauf von Verdampfer über Verdichter bis zum Verflüssiger – mit einstellbarer Außen- und Vorlauftemperatur und live berechneter Effizienz (COP).
Drei Größen werden häufig verwechselt: Der COP ist ein Momentwert an einem genormten Prüfpunkt (DIN EN 14511). Der SCOP ist ein normierter Saisonwert für den Produktvergleich (DIN EN 14825). Die Jahresarbeitszahl (JAZ) ist der real gemessene Jahreswert einer eingebauten Anlage inklusive Hilfsenergie; vorausberechnet wird sie nach VDI 4650-1. Der angezeigte COP ist also kein Jahresergebnis. Mehr dazu: Wärmepumpe – Beratung & Einbau.
Das Ergebnis ist eine unverbindliche Orientierung und keine Förderzusage. Über die Förderfähigkeit und die Höhe entscheiden BAFA bzw. KfW im Einzelfall auf Grundlage der jeweils gültigen Richtlinie.
Wärmepumpe im Altbau: der 55-Grad-Test
Stellen Sie Baujahr, Dämmzustand und Heizkörper ein – die Animation zeigt, welche Vorlauftemperatur Ihr Haus braucht, welche Jahresarbeitszahl (JAZ) realistisch ist und wie der Betriebskostenvergleich ausfällt.
Zur Einordnung: Im Gebäudebestand hat das Fraunhofer ISE bei 61 Luft-Wasser-Wärmepumpen eine mittlere Jahresarbeitszahl von 3,4 gemessen, mit einer Spanne von 2,6 bis 4,9 (Feldmessung, Pressemitteilung vom 3. November 2025). Für eine persönliche Einschätzung: Wärmepumpe – Eignung & Förderung.
Das Ergebnis ist eine unverbindliche Orientierung und keine Förderzusage. Über die Förderfähigkeit und die Höhe entscheiden BAFA bzw. KfW im Einzelfall auf Grundlage der jeweils gültigen Richtlinie.
Wie entsteht die Heizlast?
Wohnfläche, Baujahr und Sanierungszustand bestimmen, wie viel Heizleistung ein Haus wirklich braucht – und warum alte Kessel oft deutlich überdimensioniert sind. Die verbindliche Berechnung: Heizlastberechnung nach DIN EN 12831.
Das Ergebnis ist eine unverbindliche Orientierung und keine Förderzusage. Über die Förderfähigkeit und die Höhe entscheiden BAFA bzw. KfW im Einzelfall auf Grundlage der jeweils gültigen Richtlinie.
Was der hydraulische Abgleich bewirkt
Ohne Abgleich werden heizkörpernahe Räume über- und entfernte Räume unterversorgt. Die Animation zeigt, wie voreinstellbare Thermostatventile Durchfluss, Pumpenstrom und Vorlauftemperatur optimieren. Mehr dazu: Hydraulischer Abgleich.
Das Ergebnis ist eine unverbindliche Orientierung und keine Förderzusage. Über die Förderfähigkeit und die Höhe entscheiden BAFA bzw. KfW im Einzelfall auf Grundlage der jeweils gültigen Richtlinie.
Der Blower-Door-Test
Wie luftdicht ist ein Gebäude? Die Animation erklärt den n50-Wert (DIN EN ISO 9972), typische Leckagen und die Grenzwerte bis zum Passivhaus-Standard. Der Test ist Teil der Qualitätssicherung, etwa bei der KfW-Baubegleitung.
Das Ergebnis ist eine unverbindliche Orientierung und keine Förderzusage. Über die Förderfähigkeit und die Höhe entscheiden BAFA bzw. KfW im Einzelfall auf Grundlage der jeweils gültigen Richtlinie.
Vom Verstehen zum konkreten Projekt
Die Animationen zeigen die Prinzipien – für Ihr konkretes Haus zählen die tatsächlichen Werte. Eine erste Zahlenbasis liefern die kostenlosen Online-Rechner für KfW- und BAFA-Förderung, Heizlast und Heizkosten. Die Förderübersicht erklärt, welches Programm zu welcher Maßnahme gehört. Und wenn Sie wissen wollen, was das für Ihr Gebäude bedeutet: Der Anfrage-Assistent sortiert Ihr Anliegen in wenigen Minuten vor.
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