Heizlast online schätzen – kostenlos und in 2 Minuten
Schätzen Sie in rund 2 Minuten die Heizlast Ihres Hauses – kostenlos, ohne Anmeldung, direkt im Browser. Als Energieeffizienz-Experte und Heizungsbauermeister in Celle stelle ich Ihnen diesen Rechner zur ersten Orientierung bereit. Das Ergebnis zeigt Ihnen, in welcher Größenordnung Ihre neue Heizung oder Wärmepumpe liegen sollte und ob sich ein genauer Blick lohnt. Weiter unten erfahren Sie außerdem, was eine professionelle Heizlastberechnung nach DIN EN 12831-1 kostet – und warum sie für den Förderantrag gebraucht wird.
Hinweis zur Genauigkeit
Datenschutz: Alle Berechnungen erfolgen lokal in Ihrem Browser. Das Ergebnis wird optional lokal gespeichert, damit Sie es ins Kontaktformular übernehmen können – keine Serverübertragung. Details: Datenschutzerklärung.
Ihr Heizlast-Rechner
Energieberatung Barenthin – Heizlast-Schätzung
energieberatung-barenthin.de/tools/heizlast-rechner/ · Unverbindliche Online-Schätzung
Geschätzte Heizlast Ihres Hauses
––– kW
Ihre Angaben: –
Diese Schätzung basiert auf Durchschnittswerten für Ihr Baujahr und Ihren Sanierungsstand. Die tatsächliche Heizlast hängt von Raumaufteilung, Fensterflächen, Deckenhöhen und Ihrem Heizverhalten ab – genau das erfasst eine raumweise Berechnung nach DIN EN 12831-1.
Was bedeutet das für Sie?
Gute Nachricht: Mit dieser geschätzten Heizlast liegt Ihr Haus in einem Bereich, für den viele Standard-Wärmepumpen ausgelegt sind. Ob eine Wärmepumpe tatsächlich passt, hängt zusätzlich von Heizkörpern und Vorlauftemperatur ab – eine erste Einschätzung gibt die Wärmepumpen-Seite.
Ihr Haus liegt im mittleren Bereich. Eine Wärmepumpe ist gut möglich – entscheidend ist die richtige Dimensionierung: Ein zu groß gewähltes Gerät kann takten, schneller verschleißen und mehr Strom verbrauchen. Genau hier hilft die exakte Berechnung. Eine erste Einschätzung zur Eignung gibt die Wärmepumpen-Seite.
Ihr Haus hat eine hohe Heizlast. Vor einem Heizungstausch lohnt sich der Blick auf die Gebäudehülle: Mit Dämmmaßnahmen sinkt die Heizlast oft deutlich – und die neue Heizung kann kleiner und günstiger ausfallen. Ein individueller Sanierungsfahrplan (iSFP) zeigt die sinnvollste Reihenfolge. Ob dabei zusätzlich der iSFP-Bonus greift, hängt vom Umfang ab: er gilt nur auf den Kostenanteil oberhalb der Ohne-iSFP-Höchstgrenze (Einfamilienhaus 30.000 €, Mehrfamilienhaus gestaffelt höher). Vom iSFP-Bonus ausgenommen sind die Heizungstechnik (also auch die KfW-Heizungsförderung 458), die Heizungsoptimierung zur Emissionsminderung sowie Fachplanung und Baubegleitung.
Schätzwert – kann im Einzelfall deutlich abweichen. Keine Grundlage für Heizungskauf oder Förderantrag.
Das Ergebnis ist eine unverbindliche Orientierung und keine Förderzusage. Über die Förderfähigkeit und die Höhe entscheiden BAFA bzw. KfW im Einzelfall auf Grundlage der jeweils gültigen Richtlinie.
⚠️ Wichtig bei Wärmepumpen-Förderung
Wer die KfW-Heizungsförderung (bis 70%, Stand Juli 2026) für eine Wärmepumpe nutzen will, braucht einen hydraulischen Abgleich nach Verfahren B nach der ZVSHK-Fachregel „Optimierung von Heizungsanlagen im Bestand" (1. aktualisierte Neuauflage April 2022, Nr. 4.2) – und der setzt eine raumweise Heizlastberechnung nach DIN EN 12831-1:2017-09 in Verbindung mit DIN/TS 12831-1:2020-04 voraus. Die Schätzung oben reicht dafür nicht aus.
Ab dem ersten Quartal 2027 soll die Grundförderung für Wärmepumpen von 30 auf 15 Prozent sinken; zugleich ist ein Wertschöpfungs-Bonus von 15 Prozentpunkten für Wärmepumpen mit Ursprung in der EU vorgesehen (BEG-Richtlinie vom 17.07.2026; Umsetzung laut KfW angekündigt).
Als Energieeffizienz-Experte und Heizungsbauermeister erstelle ich Ihre Heizlastberechnung nach DIN EN 12831-1 – inklusive Unterlagen für den Förderantrag. Je nach Datenlage ist die Bearbeitung vor Ort oder auf Basis Ihrer Grundrisse möglich. Kurze Frage? Rufen Sie einfach an.
So funktioniert die Schätzung
Der Rechner nutzt ein vereinfachtes Überschlagsverfahren (eigene Heuristik, kein Normverfahren): Wohnfläche × spezifische Heizlast (W/m²). Die spezifische Heizlast ergibt sich aus dem Dämmstandard Ihres Baujahrs, abzüglich umgesetzter Sanierungsmaßnahmen und angepasst an den Gebäudetyp. Die hinterlegten W/m²-Werte sind gemittelte Richtwerte aus Fachportalen und Herstellerangaben, keine Normwerte. Geben Sie zusätzlich Ihren Jahresverbrauch an, rechnet der Schätzer eine zweite, unabhängige Methode über Vollbenutzungsstunden – echte Verbrauchsdaten sind belastbarer als jede Baujahr-Tabelle.
Bewusst weggelassen haben wir alles, was nur eine raumweise Aufnahme leisten kann: Raumaufteilung, Deckenhöhen, Fensterflächen, Heizkörpergrößen und Lüftungsverhalten. Genau diese Lücke schließt die professionelle Heizlastberechnung nach DIN EN 12831-1:2017-09 in Verbindung mit DIN/TS 12831-1:2020-04 – raumgenau und als Grundlage für Förderantrag und hydraulischen Abgleich.
Weitere Rechner: Nutzen Sie auch die Wärmepumpen-Seite, den KfW 458 Förderrechner, den Heizungsvergleichsrechner oder die Tool-Übersicht.
Heizlast aus dem Verbrauch berechnen
Wenn Sie Ihren Jahresverbrauch kennen, nutzen Sie ihn: Der Rechner leitet daraus über die Vollbenutzungsstunden eine zweite, unabhängige Schätzung ab. Anders als die Baujahr-Tabelle bildet dieser Weg ab, wie Ihr Haus tatsächlich genutzt und beheizt wird – einschließlich Wunschtemperaturen, Lüftungsverhalten und teilbeheizter Räume.
Voraussetzung ist ein repräsentatives Verbrauchsjahr: keine längere Leerstandsphase, keine größere Sanierung mitten im Abrechnungszeitraum und ein Wert, der sich nur auf die Heizung bezieht – bei Gas- und Ölheizungen also idealerweise ohne den Anteil für Warmwasser, sofern dieser getrennt erfasst wird. Weichen Baujahr-Schätzung und Verbrauchsrechnung stark voneinander ab, ist das ein Hinweis darauf, dass eine raumweise Berechnung nach DIN EN 12831-1 sinnvoll ist.
Was kostet eine professionelle Heizlastberechnung?
Marktüblich liegt eine raumweise Heizlastberechnung für ein Einfamilienhaus zwischen 300 und 1.000 € (Preisvergleich verschiedener Fachportale, Stand Juni 2026). Der Preis hängt von Größe und Datenlage des Gebäudes ab. Bei mir erhalten Sie die Berechnung ab 499 € (Einfamilienhaus) – inklusive raumweiser Auswertung, Heizkörper-Bewertung und Dokumentation für den Förderantrag, wahlweise mit Vor-Ort-Aufnahme oder auf Basis Ihrer Unterlagen (Grundrisse, Baubeschreibung). Alle Details: Heizlastberechnung – Leistungen & Preise.
Tipp: In Kombination mit einem hydraulischen Abgleich kostet das Paket ab 749 €. Alle Preise sind Endpreise inklusive 19 % Umsatzsteuer.
Als Teil einer Heizungsoptimierung kann die Berechnung förderfähig sein – für Maßnahmen zur Optimierung bestehender Heizungsanlagen in Gebäuden mit höchstens fünf Wohneinheiten (BEG EM Nr. 5.4 a). Das förderfähige Mindestinvestitionsvolumen beträgt 300 € brutto je Einzelmaßnahme. Die Förderung der Heizungsoptimierung gilt für Gebäude mit höchstens fünf Wohneinheiten. Die gesetzliche Pflicht zum hydraulischen Abgleich nach § 60c GModG greift dagegen erst ab sechs Wohneinheiten – Förderung und Pflicht überschneiden sich also nicht. Ob Ihr Vorhaben die Voraussetzungen erfüllt, prüfe ich vorab; über die Bewilligung entscheidet das BAFA.
Die Berechnung kann sich mehrfach bezahlt machen: Sie hilft, eine überdimensionierte (teurere) Wärmepumpe zu vermeiden, und ist Grundlage für den hydraulischen Abgleich, der für die KfW-Heizungsförderung nachzuweisen ist.
Schätzung vs. DIN EN 12831-1 – der Unterschied
| Online-Schätzer (kostenlos) | DIN EN 12831-1 (Profi) | |
|---|---|---|
| Genauigkeit | Grobe Spanne (Überschlagswert), Gebäude gesamt | Raumgenau |
| Grundlage | Baujahr-Durchschnittswerte (Heuristik) | Echte Bauteildaten |
| Heizkörper-Prüfung | Nein | Ja – pro Raum |
| Für Förderantrag gültig | Nein | Ja |
| Hydraulischer Abgleich möglich | Nein | Ja (Verfahren B nach ZVSHK-Fachregel) |
Die Berechnung nach DIN EN 12831-1:2017-09 in Verbindung mit DIN/TS 12831-1:2020-04 erfasst echte Bauteildaten, U-Werte und Raummaße – per Vor-Ort-Aufnahme oder auf Basis Ihrer Unterlagen. Gemeint ist das genauere Abgleichverfahren: Verfahren B nach der ZVSHK-Fachregel „Optimierung von Heizungsanlagen im Bestand" (1. aktualisierte Neuauflage April 2022, Nr. 4.2).
Häufige Fragen zur Heizlastberechnung und ihren Kosten
Was kostet eine professionelle Heizlastberechnung?
Reicht eine Online-Schätzung für die Wärmepumpe?
Wie lange dauert eine professionelle Heizlastberechnung?
Die Vor-Ort-Aufnahme dauert in der Regel 1–2 Stunden, die Durchführung insgesamt typischerweise 1 Tag. Liegen vollständige Grundrisse und Gebäudedaten vor, geht es auch ohne Vor-Ort-Termin auf Unterlagenbasis.
Was ist der Unterschied zwischen Heizlast und Heizwärmebedarf?
Die Heizlast (kW) ist die Leistung, die Ihre Heizung am kältesten Tag bringen muss – sie bestimmt die Gerätegröße. Der Heizwärmebedarf (kWh/Jahr) ist die Energiemenge übers Jahr – er bestimmt die Betriebskosten.
Brauche ich die Heizlastberechnung auch für eine neue Gasheizung?
Pflicht ist sie dort nicht, sinnvoll trotzdem: Auch Gaskessel laufen effizienter, wenn sie richtig dimensioniert sind. Bei Wärmepumpen ist sie dagegen praktisch unverzichtbar.
Gilt der Rechner auch für Mehrfamilienhäuser?
Muss für die Heizlastberechnung jemand vor Ort kommen?
Nicht zwingend. Vollständige Unterlagen (Grundrisse, Schnitte, Angaben zu Fenstern, Dämmung und Heizkörpern) reichen für die Berechnung nach DIN EN 12831-1 aus. Eine Vor-Ort-Aufnahme empfiehlt sich, wenn Unterlagen fehlen oder der Bestand vom Plan abweicht – etwa bei Anbauten, getauschten Fenstern oder nachträglicher Dämmung.
Wird die raumweise Heizlastberechnung gesetzlich vorgeschrieben?
Für das eigene Einfamilienhaus gibt es keine allgemeine Pflicht. § 60c GModG nennt die raumweise Heizlastberechnung nach DIN EN 12831-1:2017-09 in Verbindung mit DIN/TS 12831-1:2020-04 bereits heute ausdrücklich als Bestandteil des hydraulischen Abgleichs. Die Pflicht greift bei Gebäuden mit mindestens sechs Wohnungen, ausgelöst durch den Einbau einer Heizungsanlage. Beim Einbau oder der Aufstellung einer Heizungsanlage ist das Heizungssystem in Gebäuden mit mindestens sechs Wohnungen hydraulisch abzugleichen (§ 60c GModG). Auslöser ist der Einbau, nicht ein Kalenderdatum. Unabhängig davon verlangen die Förderprogramme den Abgleich auf Basis einer raumweisen Berechnung.
Rechtliche Hinweise
Haftungsausschluss: Die Ergebnisse des Heizlast-Rechners sind unverbindliche Schätzwerte auf Basis statistischer Richtwerte (Stand: Juni 2026) ohne Gewähr. Sie ersetzen keine professionelle Energieberatung und keine normgerechte Heizlastberechnung nach DIN EN 12831-1:2017-09 in Verbindung mit DIN/TS 12831-1:2020-04 und haben keine rechtliche Bindung.
Datenschutz: Ihre eingegebenen Daten werden nicht an Server übertragen und nicht an Dritte weitergegeben. Die Berechnung erfolgt lokal in Ihrem Browser; das Ergebnis wird optional lokal gespeichert (localStorage), damit Sie es ins Kontaktformular übernehmen können. Details in meiner Datenschutzerklärung, Abschnitt IV.
Externe Links: Für den Inhalt externer Websites übernehme ich keine Haftung. Weitere Informationen in meinem Impressum.
Weiterführende externe Quellen: KfW 458 Heizungsförderung, BAFA, VdZ (Formulare hydraulischer Abgleich).
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Haben Sie mit dem Rechner eine erste Einschätzung erhalten? Als Energieeffizienz-Experte und Heizungsbauermeister erstelle ich Ihre raumweise Heizlastberechnung nach DIN EN 12831-1 – inklusive Unterlagen für den Förderantrag.
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