Ist Ihr Haus bereit für eine Wärmepumpe?
Ob sich eine Wärmepumpe für Ihr Gebäude lohnt, hängt vor allem von der energetischen Qualität der Gebäudehülle ab. Gut gedämmte Häuser mit großen Heizflächen ermöglichen niedrige Vorlauftemperaturen – und genau das braucht eine Wärmepumpe, um effizient zu arbeiten.
Mit diesem kostenlosen Check erhalten Sie in 2 Minuten eine Ampel-Einschätzung (grün / gelb / rot) zur Wärmepumpen-Eignung Ihres Hauses. Die Bewertung basiert auf denselben Kriterien, die ich als Energieberater bei der Heizungstausch-Beratung anwende.
Für die Umsetzung arbeite ich eng mit dem Meisterbetrieb Barenthin Heizung zusammen – von der Planung bis zum Einbau aus einer Hand. Ein individueller Sanierungsfahrplan (iSFP) zeigt Ihnen vorab den optimalen Weg zur Wärmepumpe.
Hinweis zur Genauigkeit
Ihr Wärmepumpen-Check
Ihre Wärmepumpen-Eignung
Gute Nachrichten: Ihr Gebäude bringt gute Voraussetzungen für einen effizienten Wärmepumpenbetrieb mit. Mit KfW-Förderung (Programm 458) sind bis 70% Zuschuss möglich – bei förderfähigen Kosten von max. 28.000 € pro Wohneinheit (EFH/1. WE) ergibt das bis zu 19.600 €.
Klimageschwindigkeits- und Einkommensbonus gelten nur für die selbstgenutzte Wohneinheit. Ab 21.07.2026 sind je nach Voraussetzungen bis 70% möglich.
Empfehlung: Vor dem Heizungstausch lohnt es sich, einzelne Maßnahmen zu prüfen – etwa Fassadendämmung, Fenstertausch oder Heizkörpervergrößerung. Ein iSFP zeigt die optimale Reihenfolge.
Der iSFP-Bonus (+5 %) gilt für anschließende BAFA-Einzelmaßnahmen (Dämmung, Fenster) – nicht für den KfW-458-Heizungstausch.
Empfehlung: Verbessern Sie zuerst die Gebäudehülle, bevor Sie die Heizung tauschen. Eine gute Dämmung senkt die benötigte Heizleistung – damit wird die Wärmepumpe kleiner, günstiger und effizienter.
Ein individueller Sanierungsfahrplan (iSFP) zeigt Ihnen die sinnvolle Reihenfolge – und Sie sichern sich den iSFP-Bonus (+5 %) auf anschließende BAFA-Einzelmaßnahmen. Der iSFP-Bonus gilt nicht für KfW 458.
Wie groß muss die Wärmepumpe sein? Eine erste Schätzung in kW liefert unser Heizlast-Rechner.
Was beeinflusst die Eignung für eine Wärmepumpe?
Der Check bewertet fünf Faktoren, die maßgeblich bestimmen, wie effizient eine Wärmepumpe in Ihrem Gebäude arbeiten kann:
1. Baujahr des Gebäudes
Das Baujahr gibt Aufschluss über den wahrscheinlichen Dämmstandard. Gebäude nach 2010 erfüllen in der Regel bereits gute energetische Standards. Häuser vor 1978 wurden vor der ersten Wärmeschutzverordnung errichtet und haben häufig Schwachstellen in der Gebäudehülle.
2. Heizkörpertyp
Wärmepumpen arbeiten effizienter mit niedrigen Vorlauftemperaturen (35–45 °C). Fußbodenheizungen sind ideal, große Plattenheizkörper funktionieren ebenfalls gut. Alte, kleine Röhrenradiatoren benötigen oft höhere Vorlauftemperaturen – hier kann ein teilweiser Heizkörpertausch helfen.
3. Vorhandene Dämmung
Je besser die Gebäudehülle gedämmt ist, desto geringer die Heizlast – und desto kleiner und günstiger kann die Wärmepumpe ausfallen. Besonders wichtig: Fassadendämmung und Dach bzw. oberste Geschossdecke.
4. Fenstertyp
Moderne Wärmeschutzverglasung reduziert Transmissionswärmeverluste erheblich. Einfachverglaste Fenster sind ein Schwachpunkt, der vor oder zusammen mit dem Heizungstausch behoben werden sollte.
5. Energieverbrauch (optional)
Wenn Sie Ihren Jahresverbrauch kennen, fließt der spezifische Verbrauch (kWh/m²a) in die Bewertung ein. Unter 100 kWh/m²a ist ein guter Wert, über 160 kWh/m²a deutet auf Handlungsbedarf bei der Gebäudehülle hin. Den Verbrauch finden Sie auf Ihrer Heizkostenabrechnung.
Wärmepumpe auch im Altbau? So funktioniert es
Viele Eigentümer glauben, dass Wärmepumpen nur im Neubau sinnvoll sind – das stimmt nicht. Laut co2online eignen sich rund 75 % der Bestandsgebäude sofort oder mit geringem Aufwand für eine Wärmepumpe.
In meiner Praxis als Energieberater in Celle sehe ich regelmäßig, dass auch Altbauten hervorragend für Wärmepumpen geeignet sind – wenn die richtigen Maßnahmen in der richtigen Reihenfolge umgesetzt werden:
- Fassaden- und Dachdämmung senkt die Heizlast oft um 30–50 %. Die Wärmepumpe kann kleiner dimensioniert werden.
- Heizkörpertausch (größere Plattenheizkörper) ermöglicht niedrigere Vorlauftemperaturen, ohne dass eine Fußbodenheizung nötig ist.
- Fenstertausch auf Dreifachverglasung reduziert Wärmeverluste und Zugluft.
Der Schlüssel liegt in der richtigen Planung. Ein individueller Sanierungsfahrplan (iSFP) zeigt Ihnen die sinnvolle Reihenfolge und die passenden Förderbausteine: BAFA-Einzelmaßnahmen (Dämmung, Fenster) profitieren vom iSFP-Bonus (+5 %). Der iSFP-Bonus gilt nur für BAFA-Einzelmaßnahmen – nicht für den KfW-458-Heizungstausch.
Weitere Rechner: Nutzen Sie auch unseren KfW 458 Förderrechner, den Heizungsvergleichsrechner oder den BAFA Förderrechner.
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iSFP erstellen lassen
Der individuelle Sanierungsfahrplan zeigt die optimale Reihenfolge der Maßnahmen – und sichert den iSFP-Bonus (+5 %) auf BAFA-Einzelmaßnahmen.
Heizungstausch mit Förderung
Ich erstelle die Bestätigung zum Antrag (BzA) und begleite Sie bei der KfW-Antragstellung. Den Einbau übernimmt der Meisterbetrieb Barenthin Heizung.
Häufige Fragen zur Wärmepumpen-Eignung
Kann eine Wärmepumpe auch im Altbau funktionieren?
Was kostet eine Wärmepumpe?
Brauche ich eine Fußbodenheizung für eine Wärmepumpe?
Nein. Moderne Wärmepumpen arbeiten auch mit herkömmlichen Heizkörpern. Große Plattenheizkörper funktionieren gut. Nur sehr kleine, alte Röhrenradiatoren können den Betrieb einschränken – in diesen Fällen genügt oft ein teilweiser Heizkörpertausch.
Wie hoch ist die Förderung für eine Wärmepumpe?
Was ist der Unterschied zwischen COP und SCOP?
COP ist ein Momentwert unter Laborbedingungen. SCOP (Seasonal Coefficient of Performance) ist der Jahresmittelwert unter realen saisonalen Bedingungen – er ist die relevante Kenngröße. Moderne Luft-Wasser-Wärmepumpen erreichen einen SCOP von 3,0–4,0.
Muss ich vor der Wärmepumpe dämmen?
Wie laut ist eine Wärmepumpe?
Moderne Außeneinheiten erzeugen in 3 m Entfernung ca. 35–50 dB(A) – vergleichbar mit einem leisen Kühlschrank. Die richtige Platzierung ist Teil der Fachplanung und wird in der Energieberatung berücksichtigt.
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